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7. Okt 2009

Jetzt geht es rund…

Verfasst von

[Text: Nadja]

Und das in vielerlei Hinsicht.

Erstmal streichen wir unsere anfaengliche Einstellung, dass unser Blog chronologisch sein sollte. Schliesslich kann man auch im Nachhinein noch was hinzufuegen und so nutzt jeder den Internetzugang, wenn er denn einen in seiner Naehe hat. Deswegen sei an dieser Stelle auf Linns Hilfe-ich stecke-in-einem-russischen-Fahrstuhl!-Erlebnis hingewiesen, dass wir unter „Was bisher geschah…“ nachgetragen haben.

Heute ist Dienstag, Quatsch, damit geht es schon los, heut ist Mittwoch und auch der dauert nicht mehr lange.  Die wenigen Minuten, in denen wir alle nicht Interviews vorbereiten, fuehren oder nachbearbeiten, braucht jeder um irgendwie Luft zu holen. Es ist viel zu viel zu tun und fuer alles – selbstverstaendlich – viel zu wenig Zeit da. Ausserdem gibt es drei Gruppen (Film, Blog, Podcast), in denen jeweils Deutsche und Russen sind, die es fuer jeden Termin ueber Uhrzeit, Treffpunkt und diverse Aenderungen zu informieren gilt. Man muss das vielleicht noch mal kurz sagen an dieser Stelle: wir haben neun Interviews in zweieinhalb Tagen. Und dann muss das Material auch noch bearbeitet werden. Besonders fuer die russischen Teilnehmer ist das ein enormer Aufwand, denn nicht fuer jeden Unterricht bekommen die Studenten frei. Und so ueberschlaegt sich der Einzelne, damit das Ganze rund laeuft.

Auch der heutige  Tag hat ganz schoen viel Energie verbraucht. Am Morgen hatten wir „Runden Tisch mit den jungen russischen Journalisten des Nordens“. Wir waren gebeten worden einige Vortraege vorzubereiten. Unwissend, wie offiziell die Veranstaltung wird, waren alle puenktlich und leicht nervoes. Voellig ueberfluessig, wie sich herausstellte, denn alles fing erst eine halbe Stunde spaeter an und lief zu Beginn auch ein wenig schleppend. Erst befuerchtete ich, dass es an der Pflicht der Veranstaltung lag und der Anwesenheit der Lehrkraefte, aber dann, nach einer Tasse Tee zum Auftauen und den einfuehrenden Vortraegen, wurden die Studenten mutig und es gab eine fuer beide Seiten sehr interessante Diskussion. Das Thema „Soziale Einrichtungen und ehrenamtliche Arbeit“  scheint in beiden Laendern eine gleiche Relevanz zu haben. Sollte es unser Zeitbudget zulassen, werden wir das nochmal vertiefen.

Danach ging es dann weiter, das Rote Kreuz, die Musikschule und eine soziale Einrichtung fuer benachteiligte Kinder waren die Ziele unserer rasenden Reporter. Was dabei herausgekommen ist, wird sich schnellstmoeglich an dieser Stelle nachlesen lassen.

Ach ja, und manchmal essen wir auch. Gerade im Moment sitzt zum Beispiel die ganze russisch-deutsche Bande nebenan und verspeist eine Grosslieferung Pizza. Aber natuerlich erst nachdem nochmal eine inhaltliche Besprechung und eine Zwischenauswertung stattgefunden haben. Erstes Fazit: Gute Organisation von russischer Seite, schlechtes Wetter und zu wenig Zeit fuer zu viele Ideen. Aber alle sind motiviert fuer die naechsten Tage.

(An dieser Stelle muss ich aber zugeben, dass ich mir auch erst den Bauch vollgeschlagen habe, bevor ich hier einen Arbeitsabstecher zum Blog gemacht habe. )

Oh, ich habe gehoert, dass jemand die Gitarre ausgepackt hat. Das klingt vielversprechend und deshalb verabschiede ich mich hiermit in den Feierabend.

Über Maria Wagner

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