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21. Nov 2010

Ein kleiner deutsch-russischer, herbst-sommerlicher Kulturabend

Verfasst von

Fotos aus Deutschland in Papperahmen. Deutsche Postkarten mit dem Klebeband auf die Wand geklebt. Aus Zeitungen ausgeschnittene Schmetterlinge. Auf dem Boden herumliegende gelbe Ahornblätter, die man in einem Nachbargarten gesammelt hatte. Auf solche Weise begann die Vorbereitung zum deutsch-russischen Kulturabend, den die russischen mediA=H-lerInnen am Freitag, 8. Oktober, in der Uni veranstaltet haben.

Bilder im Papprahmen

Schon am Montag wurden überall die geheimnisvollen Zettel aufgehängt, woauf Folgendes stand: „Was passiert also am Freitag?“ Am Mittwoch wurden sie schon durch Informationsanzeigen über den Abend ersetzt. Wir haben Studenten nicht nur von der Fakultät für Fremdsprachen, sondern auch Studierenden aus der anderen Fakultäten erwartet. Und unsere Erwartungen wurden erfüllt.

Um 16.20 Uhr, 10 Minuten vor dem Abendbeginn, traten schon die erstaunten Menschen ein. Insgesamt waren es nur 6 Gäste. Also war unser Fest schön und gemütlich. Mit der im Hintergrund spielenden deutschen Musik haben wir uns kennengelernt, eine Präsentation über mediA=H gezeigt, gespielt. Diejenigen, die im vorigen Herbst am Workshop in Archangelsk teilgenommen hatten und die im Juni in Halle zur Konferenz waren, haben sich mit Freude an lustigen Spiele erinnert: „Sip-Sep“, „Röster – Palme – James Bond – Waschmaschine – Elefant“. Noch etwas Neues – das schöne Spiel „der Zoo“. Wenn irgendwann ein neuer Name für das Spiel ausgedacht werden soll, würde ich „mediA=HaHa“ vorschlagen.

KlatschkreisEs gab auch Leckeres zu essen: Tee mit Keksen, Rollkuchen, Bon-Bons. Die DAAD-Lektorin, Andrea Liebschner, hat eine Gitarre mitgebracht und zusammen haben wir ein paar deutsche Lieder gesungen. „Lass es liebe sein“ von Rosenstolz wurde sogar zweimal gesungen. Diejenigen, die kein Deutsch sprachen, versuchten mitzusingen, oder haben zugehört, gelächelt und auf englische Lieder gewartet, die später auch gesungen wurden. Sprachprobleme waren doch nie ein Problem, nicht wahr?

Am Ende hat man auf einem großen Blattpapier gezeichnet, über die Gefühle nach dem Abend erzählt und wollte eigentlich nicht nach Hause gehen…

Ich möchte noch einigen Personen danken: Alja und Nastja K. für die Idee, die Raumdekoration und die Werbung; Ira P. für ihre Hilfe und Plastikbecher; Ilja D. für Fotos. Noch was, danke Alja, dafür, dass sie den Kulturabend gefilmt hat! Ich danke Wowa für die gedruckten Fotos, die Präsentation und das Grußvideo von Elli und Toni, das er uns gebracht hat; mir und Natascha für die Spiele, Natascha für die Playliste, Andrea Liebschner für die Lieder und die Guitarre, Elli und Toni für ihre herzlichste und warme Grüße aus dem fernen Deutschland, die uns alle sehr gefreut hatte! Danke für alle anderen, für gute Stimmung und dafür, dass es solche Menschen gibt! *:)

(Text: Olja, Übersetzung: Alja)

Über Maria Wagner

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