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18. Nov 2014

Herzliche Einladung zur dritten öffentichen Vorlesun

Verfasst von

Ute Weinmann: Selektive Erinnerung versss kollektives Gedächtnis. Was und warum wird in Russland erinnert?

med!AH_Karte3+4vorn18:30 Uhr / Mel Hörsaal D, Uniplatz, Halle

Jeder Staat bezieht einen Teil seiner Legitimation aus der eigenen Geschichte, Russland bildet diesbezüglich keine Ausnahme. Dabei stellt die Vergangenheit an sich keine feste Größe dar, denn die Geschichtsforschung, deren Vorlagen für eine objektive Beschreibung und Einordnung bedeutungsvoller Ereignisse und Abläufe sorgt, besteht immer zu einem wesentlichen Teil aus Interpretation. Bei dem Versuch, einen mit staatlichen und gesellschaftlichen Interessen kompatiblen Umgang mit im kollektiven Gedächtnis verhafteten Bruchstücken der Vergangenheit zu finden, steht die historische Wahrheitsfindung umso weniger im Mittelpunkt. In der Veranstaltung sollen anhand einiger Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit Tendenzen hinsichtlich einer zunehmend staatlich dominierten Interpretationsmacht über die Vergangenheit und einer schrittweisen Verdrängung individueller Erinnerung aus dem öffentlichen Raum aufgezeigt werden.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem  AK ALV des Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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