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10. Jul 2017

Wasser – was geht mich das an?

Verfasst von

Liebe Leserin, lieber Leser und alle dazwischen,

unser Blog befindet sich gerade im Umbau. Wir möchten aber natürlich trotzdem nicht die Ergebnisse unseres Workshops zum Thema Ökologie vorenthalten. Deshalb finden sich in diesem Post alle Artikel, die wir in diesem Jahr angefertigt haben. Sobald das Design unserer Seite angepasst ist, könnt ihr unsere Inhalte so betrachtet, wie wir uns das auch vorgestellt hatten.

Viel Spaß beim Lesen und Schmökern!

Das Blog-Team 2017

 

 

Kristina Yanson

„Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.“

Treffender als Thales von Milet kann man den Wert des Wassers für unseren Planeten kaum beschreiben. Wasser heißt Abhängigkeit, aber auch Leben.
Wasser ist omnipräsent in Archangelsk. Selbst im Mai kann man die Gewalt des Elements in all ihren Facetten bewundern. Das Stadtbild ist geprägt von Pfützen, die durch das Schmelzwasser entstehen, etlichen Häfen und Schnee. Spätestens als wir beobachten wie die Eisschollen über die Dwina gleiten, ist uns klar, dass Wasser von unglaublicher Bedeutung für Archangelsk und seine Menschen ist.
Auch im Alltag fallen uns Unterschiede auf: das Leitungswasser soll besser nicht getrunken werden, wird uns geraten. Es sei zu unsicher. Dadurch ist es nahezu unvermeidlich, Plastikmüll zu verursachen. Denn davon ist das Stadtbild leider ebenfalls geprägt: viel Müll, darunter PET-Flaschen, die verloren in den vielen Pfützen der Straßen herumliegen.
Als wir gemeinsam überlegen was Ökologie für uns überhaupt bedeutet, merken wir, dass alles mit dem Thema Wasser steht und fällt. Es gibt kaum einen Ort an dem die Wasserproblematik so dringlich scheint wie in Archangelsk. Gleichzeitig bietet die Stadt viele kreative Möglichkeiten zur Lösung des Problems. Gerade im Bereich der Ernährung und Ozeanforschung gibt es eine Reihe von einzigartigen Projekten. Archangelsk ist daher eine Chance sich mit dem selbstverständlichsten aller Elemente auseinanderzusetzen.

 

Meline Zado

Algen

Algen sind pflanzliche Lebewesen, die im Wasser Leben und Photosynthese betreiben, aber nicht zu den Pflanzen gezählt werden. Sie werden in Mikro- und Makroalgen unterteilt. Letztere sind mit dem bloßen Auge erkennbar und können eine Blattgröße von bis zu 5 Metern erreichen. Bisher wurden ungefähr 40.00 Algenarten entdeckt, schätzungsweise existieren jedoch bis zu 100.000 Arten. Sie wachsen in Süß- und Salzgewässern und sind in jedem Meer der Erde zu finden.

Da Algen keine Wurzel besitzen, ziehen Sie ihre Mineralien direkt aus der Umgebung und sind somit sehr reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, was sie zu wertvollen Produkten für verschiedene Bereiche macht.

Bei kontrolliertem Anbau wird auf die Wasserqualität und Schadstoffbelastung geachtet und mit regelmäßigen Messungen überprüft.

Algen wachsen und vermehren sich sehr schnell, ohne komplizierte Bedingungen an die Umwelt zu stellen. Da Algen sehr robust und anpassungsfähig sind, können sie bei unkontrolliertem Wachstum ganze Ökosysteme, beispielsweise Korallenriffe, zunichtemachen, weshalb eine Überwachung der Population dringend notwendig ist.

Bereits jetzt werden zwischen acht und neun Millionen Tonnen Algen für den menschlichen Bedarf geerntet, der größte Teil davon in Sansibar, während sich die Algenproduktion in Deutschland noch in den Anfängen befindet.

Einige Algensorten sind besonders nützlich für den Menschen – sie finden Verwendung in verschiedenen Bereichen. So bieten sie beispielsweise die Basis für viele medizinische und kosmetische Produkte, spielen aber auch im Bereich Ernährung eine Rolle.

An weiteren Einsatzmöglichkeiten wird bereits geforscht, so könnte Biodiesel aus Algen in Zukunft den herkömmlichen Diesel ersetzen. Sie bieten einen nachhaltigen Ersatz für fossile Rohstoffe und können bei idealen Bedingungen bis zu 15-mal ertragreicher sein, als Energiepflanzen wie Raps oder Mais. Der Algenbiodiesel wird bereits produziert und unterscheidet sich weder chemisch, noch in der Praxis vom gewöhnlichen Diesel.

Um den Biodiesel herzustellen, werden die verwendeten Algen zunächst durch Nährstoffmangel unter Stress gesetzt, wodurch sich der Zellfettgehalt erhöht. Anschließend werden sie zu Pulver verarbeitet, woraus das Öl schließlich gewonnen wird. Allerdings befinden sich die Verfahren zur Algenkraftstoffherstellung noch in der Optimierung, in die auch größere Konzerne wie Exxon und RWE involviert sind. Der US-Luftfahrtkonzern Boeing hat bekannt gegeben, bereits Testflüge mit dem Kraftstoff zu planen.

Während Algen in der asiatischen Küche schon lange und vielfältig zubereitet werden, nutzt man sie inzwischen auch in anderen Teilen der Welt im Bereich der Ernährung. Das hat auch mit ihrem hohen Nährstoffgehalt zu tun. So enthalten beispielsweise 10g einer Algenart genauso viel Jod wie 11 kg Dorsch und so viel Kalzium wie eine Tasse Milch.

Algen werden unter anderem als Geliermittel (Agar-Agar) für Süßigkeiten, Gelees und Pudding, oder als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.

Die Blaualge Spirulina, die als Pulver oder als Pressling verkauft wird, hat einen Proteingehalt von 60% und zählt zu den proteinreichsten Lebensmitteln überhaupt. Mit vielen Mineralien und Antioxidantien stellt sie eine für den Körper gut verwertbare Proteinquelle dar auch für Menschen, die wenige tierische Eiweiße zu sich nehmen.

Sie hat eine basische Wirkung auf den Metabolismus und wird unter anderem auch zur Unterstützung des Immunsystems bei Erkrankungen wie HIV und Hepatitis eingesetzt.

Nicht nur die Spirulinaalge wird teilweise für medizinische Zwecke einsetzt, auch in anderen medizinischen Bereichen lassen sich Algen finden. Sie werden zum Beispiel als Mittel zur Wundheilung eingesetzt, da ein bestimmter Stoff in den Algen (Alginat) die Eigenschaft hat sich zu einem Gel zu wandeln und Wunden daher schneller als der Körper verschließen zu können. Außerdem werden Algen bei Refluxbeschwerden und als Abformmaterial in der Zahnmedizin eingesetzt. Auch werden einigen Arten entschlackende und entgiftende Wirkungen nachgesagt, allerdings wird in diesem Bereich noch viel Forschung betrieben.

Algen zeigen also ein großes Potenzial, ein zukunftsfähiger, nachhaltiger Rohstoff zu sein, besonders aufgrund ihrer Vielfalt, der kostengünstigen und schnellen Zucht und ihrem wertvollen Nährstoffgehalt. Einige Algenarten können die Basis für viele Produkte bieten und sind es bereits – was sich in Zukunft hoffentlich noch steigern wird.

 

Shenja Maslo

Архангельский Опытный Водорослевый комбинат- das einzige Kombinat in Russland mit fast 100-jähriger Erfahrung und den Traditionen, die das breite Spektrum der Algen-Produktion zeigen. Das sind die pharmazeutische Produktion, die Lebensmittelindustrie, Lebensmittelzusätze und die Kosmetik. Unsere Gruppe hatte die Möglichkeit, dieses Kombinat zu besuchen und sich mit den Arbeitern des Kombinates zu unterhalten.

Die Geschichte des Kombinates fängt schon im Jahr 1918 an. Im Land herrschte der Erste Weltkrieg und es herrschte Mangel an Jod. Die Krankenhäuser brauchten Medikamente um die Kranken zu heilen. Deshalb haben die Frau des Zuckerfabrikanten Tereschenko, der Bildungsminister und viele andere Ingenieure, Priester und Wissenschaftler ihre Kräfte verbunden und versucht das Problem zu lösen. Entdeckungsreisen wurden veranlasst und Algen aus dem Weißen Meer wurden erforscht. Man hat die Technologie zur Herstellung der Algen und das Projekt des Betriebs entwickelt. Viele Veränderungen hat der Jod-Betrieb erlebt, bevor er zum Kombinat wurde.

Die letzten 10 Jahre verändert das Kombinat bewusst seine Herstellung. Es gibt mehr Arzneien, Lebensmittel und Kosmetik.

Vor der heutigen Welt stehen viele ökologische Probleme, die der Menschheit und der Natur schaden. Und die Algen sind bereit, zu helfen.

 

Amelie Muntschick

Umweltbelastungen in Russland

Herausforderung Umweltschutz

Das russische Umweltbewusstsein steht in den Kinderschuhen.

In den 1970er Jahren begannen in Russland erste Gespräche zum Thema Ökologie und Umweltprobleme. Erst unter Gorbatschows Reformpolitik begann man die Bevölkerung über Schäden, Katastrophen und Belastungen der Umwelt zu informieren. So führten 1990 ca. 7000 Großunternehmen in der Sowjetunion noch keine Umweltstatistiken. Der erste staatliche Umweltbericht wurde im Jahr 1989 veröffentlicht.

Unzufriedenheit

Die der Verschmutzung weit hinterherhinkenden Maßnahmen zum Umweltschutz haben Folgen. Alle Großstädte (>100.000 Einwohner) und die Mehrheit der Mittelstädte (50.000-100.000 Einwohner) befinden sich in einer angespannten bis krisenhaften ökologischen Situation. Das bekommt die betroffene Bevölkerung zu spüren. Befragungen in mehr als 100 russischen Städten zeigen, dass 74% der Menschen den ökologischen Zustand ihrer Städte als unbefriedigend einschätzen. Auch in Archangelsk rufen der Müll, die verschmutzen Gewässer und das schlechte Trinkwasser Unwohlsein hervor.

Veränderung

Für russische Verhältnisse „nah“ ist die Stadt Montschegorsk. Durch die ansässige Buntmetallurgie ist sie der größte Verursacher von Emissionen im europäischen Norden. 1994 lagen die Gesamtemissionen dort (ohne CO2) bei 3.945 kg/EW.

Umweltrichtlinien wurden durchgesetzt und zeigten Wirkung. Seit 1991 sind die Schadstoffemissionen in der Regel rückläufig. Allerdings haben die Städte mit den höchsten Gesamtemissionen den geringsten Rückgang.

Abwasserbelastungen

Die rechtliche Grundlage für das Einleiten von Abwässern ist in der im Naturschutzgesetz enthaltenen Wassergesetzgebung von 1991 fest gemacht.

Im Jahr 1994 ergaben Messungen folgende Werte zur Verschmutzung von Abwässern: 65% der Gewässer waren gering belastet, 8% vorschriftsmäßig gereinigt und 27% nicht ausreichend behandelt. Von diesem unsauberen Wasser fließen 40% im das Einzugsgebiet der Wolga und 14% werden in das Einzugsgebiet des Asowschen Meeres eingeleitet.

Verursacher

Ursachen der verschmutzten Abwässer stellen mit 45-50% die Kommunalwirtschaft und mit 35-40% die Industrie dar. Weiteres lässt sich aufschlüsseln in 40% Verursachung durch die Zellstoff- und Papierindustrie, 25% durch die Energiewirtschaft und jeweils 12% durch die Chemieindustrie und Metallurgie. (MUURF 1995)

Wasserqualität

Überwacht wird die Qualität der Oberflächengewässer durch 2647 Messstellen des RHMD. Die starke Schadstoffbelastung wird hervorgerufen durch das direkte Einleiten ungeklärten Abwassers sowie die mangelhafte Reinigungsleistung der vorhandenen Kläranlagen. Petrochemische Produkte, Phenole, Kupfer- und Zinkverbindungen sowie Ammonium- und Nitritstickstoff stellen die häufigsten Schadstoffe im Wasser dar.

Trinkwasser

50% der russischen Bevölkerung sind auf Leitungswasser zum Trinken angewiesen.

1994 entsprachen 33% aller gezogenen Wasserproben in chemischer und 21% in bakteriologischer Hinsicht nicht den gesundheits- und hygienerelevanten Anforderungen. 7% der Proben wiesen Erreger von Infektionskrankheiten und 2% Helmenithen (Würmer) auf. 25% des kommunalen und 33% des städtischen Wassers in den Leitungen ist nicht ausreichend gereinigt.

Auswirkungen auf Grundwasser und Boden

Durch die gewaltige Zeit-Ortsverschiebung sind Ursache und Wirkung anthropogener Einflüsse schwer festzustellen. Dies erschwert die Schadensanierung und macht diese sehr kostenintensiv. Verantwortlichkeiten sind oft ungeklärt.

1994 wurden 1200 belastete Grundwasservorkommen festgestellt. 80% davon in Städten.

Erschwert wird Datenerhebung durch die nur teilweise Funktionstüchtigkeit vieler Messstellen. Ist Grundwasser belastet, lassen sich erhöhte Werte von Sulfat, Chlorid, Nitrat, Ammonium, Erdölprodukten, Phenolen und Schwermetallen feststellen. Hauptverursacher dafür ist in den Städten mit 59% die Industrie.

 

Amelie Muntschick

Floating University

Die „Floating University“ wurde 2012 gegründet, um die Natur der Arktis zu beobachten und Wissenschaftler_Innen auf diese Region zu spezialisieren. Ein Schiff, gefüllt mit motivierten jungen Studierenden und qualifizierter Betreuung macht sich, beginnend in Archangelsk, jährlich für 22 Tage auf den Weg zu den Küsten verschiedenster Inseln. Halt sind unter anderem Novaya Zemlya, Franz-Josef-Land und Spitzbergen.

Das innovative Projekt verbindet Wissenschaft und Bildung im Gebiet der Arktisforschung. Ziel der Arbeiten ist es, die arktische Umwelt zu erhalten und eine nachhaltige Entwicklung der Region sicher zu stellen.

Gefördert und getragen wird es durch die NArFU, die Russische Geografische Gesellschaft und den nördlichen Zweig von RosHydroMet vom Ministerium natürlicher Ressourcen und Umwelt.

Auf dem bestens ausgestatteten Forschungsschiff „Professor Molchanov“ bekommen jährlich bis zu 80 Passagiere, vor allem Studierende, die Möglichkeit an der Expedition in den hohen Norden teilzunehmen. In den fünf Jahren seit Bestehen des Projektes nutzten bereits 375 Teilnehmer_Innen auf acht Reisen, unter ihnen 35 ausländische Studierende, diese Chance.

Experten und Expertinnen unterschiedlicher Fachgebiete forschen und lernen gemeinsam über vielfältige und aktuelle Themen. Der Arbeitskreis Meteorologie misst zum Beispiel Abgase in der Atmosphäre, um Aussagen zur Veränderung des Klimas treffen zu können. Biologiestudenten und -studentinnen forschen im Bereich der Biodiversität, Geomorphologen untersuchen das Küstenrelief und Geoinformatiker analysieren Eisproben im Labor, welches sich direkt auf dem Schiff befindet. Besonders hervorzuheben ist der erst kürzlich entstandene Arbeitskreis „Geschichte und Kultur“, welcher sich unter anderem mit der Entwicklung und den Bräuchen der Nenzen auseinandersetzt.

Das Programm ist gefüllt mit wissenschaftlichen Vorträgen und praktischen Tätigkeiten, sowohl auf dem Schiff im Labor als auch an Land.

Im Rahmen der abwechslungsreichen Forschung entstanden 255 Publikationen und zahlreiche Diplomarbeiten.

Ziel der diesjährigen Expedition ist es, neue Erkenntnisse zum Zustand und Veränderungen des Ökosystems der Küstenregionen des Franz-Josef-Archipels zu gewinnen.

Das Interesse an den Reisen steigt kontinuierlich, vor allem bei ausländischen Studierenden. Interessierte können sich bis September des jeweiligen Vorjahres über die Webseite der Arktischen Föderalen Universität bewerben. Über die selbe Seite gelangt man zu allen Berichten und Publikationen der vergangenen Expeditionen.

Ein weiters herausragendes Angebot, welches die NArFU stellt und welches die Unentbehrlichkeit überregionaler Zusammenarbeit für die Arktis erkannt hat, ist das seit 2010 statt findende „The Arctic: Territory of Dialogue International Arctic Forum“. Es ist das größte Forum zu Themen der Entwicklung der Arktis.

Das Kernthema des diesjährigen 4. Treffens heißt „Mensch in der Arktis“. Ziel ist es einmalige Lebensräume und Biodiversität in der Arktis zu erhalten. Außerdem will man das Netzwerk aus speziell geschützten Gebieten ausbauen und menschengemachte Schäden reparieren.

 

Aljona Tropina

Uljana is a student of NArFU. She has been studying hydrometeorology for 4 years. She took part in the expedition in 2014.

Expedition route:

Arkhangelsk > Kolguev Island > Vaygach Island > Jamal peninsula, Dixon settlement > Novaya Zemlya, Ledyanaya Gavan Bay > Bolvansky Nos > Settlement of Varno > Weather station Belyi Nos > Weather Station Indigo > Sosnovets Island > Nizhnaya Zolotitza Village

Uljana has told us about her experience in this trip. One of the directions in the program of observation in the expedition was meteorological.

The main sections of the work were microclimatic observations on the ship and outside and comparing of the results.

On board the meteorological unit carried out meteorological and actinometric observations.

On the meteorological station of the ship the main meteorological elements were recorded (atmosphere pressure, air temperature, dew-point temperature, air temperature max and min for 3 hours, humidity, speed and direction of the apparent wind, etc.). The results were recorded in an electronic journal.

Ozone measurements were also carried out with an ozonometer.

The participants of the meteorological block made decoding of synoptic telegrams from the nearest meteorological stations.

Microclimatic observations during the expedition include synchronous meteorological observations, a description of the terrain and the observation logging.

Ulyana was in the meteorological block, which included Northern Arctic Russian Federal University, Moscow State University, professors of NArFU und meteorologists of Arctic and Scientific Research Institute.

There were lots of meteorological instruments used in this expedition.

One of the main goals of the meteorological block was the observing of the clouds. On the expedition the participants composed a small expeditionary atlas of clouds. At the end of each week, participants in all the units provided reports on their research.

The report included acquaintance with the work of the block, the main goals and tasks of the work, information on conducting basic research, demonstrating the dynamics of quantities and conclusions on the work.
In addition to the work, the expedition members managed to visit interesting excursions. One of the most memorable for Ulyana was an excursion to Dixon, where the largest northern art gallery is located. Participants became acquainted with the life of Dixon in wartime. That’s why Arctic Floating University isn’t only scientific work and lections, it is also cultural enrichment.

In their spare time participants of the Arctic floating university were engaged in their favorite affairs, conducted interesting evenings, where they watched scientific films and listened to reports of interesting personalities. Of particular interest were films about previous expeditions. During the expedition a lot of competitions (photo, video, …) were organized.

Personally for Ulyana, this expedition largely determined her future studies, made a great contribution to her future.

During the expedition, she saw a new world, because the Arctic is completely different from the daily life of each of us. It was a great opportunity to see the beauty of wild nature, to participate in research and to know that the contribution to the development and future of the Arctic will be useful.

 

Aljona Tropina

This summer I worked at the organisation called Russian Arctic. This is the national park, which controls Zhelaniya Cape at the archipelago Novaya Zemlya. In 25th of august 1931 the marine hydrometeorological station was organised. Since 1931 people conducted meteorological observations. Since 1931 people have made meteorological observations. Polar station had been closed in 1 January 1997. Nearby the station was military radar station placed. Today interest to the Arctic is resumed. People have made national park there. When inspectors came in a first time to a Zhelanya cape, they founded tons of scrap metal. The Arctic landscape and vegetation have been destroyed. In many places we can see a spill of petroleum residue. Part of them comes in the open sea. It is clear now, that situation must be changed.
By 2015 all garbage was reclaimed. Nowadays people build houses for scientists, places for tourist meetings. Also builders construct a visit-center of the national park. In 2016 a new bath was made. People have cleaned up the coast from rubbish, which sea brings every year.
All conditions for normal living were made at the territory of national park: pumping station, solar panels, wind turbines, equipment for
movement.
At the same time scientists make their researches: they have already described plants, animals and soil. Also people make climatic observations of the atmosphere. At the end of the season the station is packed. Next time people would arrive there in a year. Nowadays Russia needs to find new methods of saving and developing cultural and natural heritage. People need to solve all ecological problems on these territories.

 

Aljona Tropina

Elena ist eine Studentin der Nördlichen Arktischen Föderalen Universität. Von 2013 bis 2014 hat sie sich in der Organisation „Etas“ beteiligt. Zuerst hat Elena ein Sommercamp besucht, wo sie allgemeine Informationen über Projekte und über die enge Zusammenarbeit mit „Natur og Ungdom“ in Norwegen erfahren hat.
Die Tätigkeit der Organisation kann man auf 4 Hauptrichtungen unterteilen: Abfallstoffe, Ökostil, Wald, Energie, Radsportentwicklung. Die erste ökologische Aktion, an der sie teilgenommen hat, war „Blogger gegen Müll“ im September 2013. Sie räumen den Müll am Ufer des Sees auf. Andere Aktionen waren „Vögelfüttern“, „Ökologischer Fußabdruck“, „Öko-battle“, „Sauberer Strand“. Die Organisation hat sehr viel für die Natur gemacht. Sie sortieren den Müll und recyceln die Abfälle, pflanzen Bäume und Büsche, entwickeln und forschen zur Herstellung alternativer Energien und führen Fahrradausflüge aus.

 

Shenja Maslo

1. Warum haben sie beschlossen Obst und Gemüse anzubauen?

Я провела все свое детство в деревне и помню вкус настоящих, экологически чистых фруктов и овощей. Поэтому сегодня, когда производители повсеместно используют различные средства для повышения урожайности, я решила купить свой участок земли. Там я теперь и выращиваю свои овощи и фрукты, ведь своё всегда вкуснее.

2. Ist das billiger als es im Geschäft zu kaufen?
Конечно сначала придётся вложить большие средства и приложить немалые усилия, но это того стоит! Если год будет хороший, если правильно ухаживать за урожаем, то он будет большим, и его хватит на весь год.

3. Wie haben Sie das gelernt?
Раньше книги по садоводству были редкостью, и знания передавались от соседа к соседу. Но сейчас, когда мы купили участок, информации можно найти больше. Я купила несколько книг, стала читать статьи в интернете и продолжила советоваться с более опытными соседями. Ничего не стоит на месте, поэтому надо постоянно учиться и узнавать новое в этой сфере.

4. Was ist am schwersten?
При наших погодных условиях выращивать трудно все, однако это вполне реально. Главное, чтобы растения оставались в тепле и у них было достаточно влаги – не больше и не меньше.

5. Sind diese Produkte schadstoffefrei?
Наши овощи и фрукты всегда экологически чистые. Мы не используем никаких современных удобрений. Только навоз. Я его закупаю в одном секретном, проверенном месте, а не в магазине. Там все натурально.

6. Ist der jährliche Ertrag groß?
Все всегда зависит от погодных условий, поэтому каждый год урожай разный. Например, в прошлом году мы собрали целых десять десятилитровых вёдер помидоров.

7. Was bauen Sie an?
Мы выращиваем картошку, морковку, свёклу, огурцы, помидоры, салат, укроп, лук, кабачок, вишню, клубнику, малину. Три года назад посадили яблоню, и в этом году она далаплоды.

8. Welche Düngemittel benutzen Sie?

9. Wie kann man die Frische der Produkte erhalten?
Картошку, свёклу и морковь мы храним в погребе. Там около трёх градусов тепла. Остальные овощи закатываем в банки на зиму, а из ягод и фруктов делаем компоты и варенье. Зимой нет ничего вкуснее!

10. Benutzen Sie Mittel gegen Insekten?
Да, но эти средства абсолютно не вредят плодам. Мы опыляем их в тот момент, когда они ещё не распустились. Без такой обработки урожая просто не будет.

 

ll Einleitung Audio

 

Alina Paltschikowa

Ich lebe in Archangelsk, Russland. Hier gibt es enorme Müllverschmutzung. Das Problem liegt nicht an den Lebensbedingungen, sondern an dem Verständnis der Menschen, das weiß ich. Weil die Regierung sich nicht ausreichend um das Thema Müll kümmert, sind die Leute hier so rücksichtslos. Sie wissen einfach nicht, wie sie den Müll trennen sollen.

Auf den Straßen findet man keine Mülltonnen mit Trennung und die Menschen, besonders die ältere Generation, interessieren sich dafür nicht einmal. Wenn ich bspw. meine Eltern bitte gebrauchte Gegenstände zu recyceln, anstatt sie in einen gemeinsamen Behälter zu werfen, möchten sie mir sogar nicht zuhören. Außerdem werfen die Menschen ihren Müll einfach so auf die Straßen, bspw. ihre Kaugummis oder Lebensmittelverpackungen.

Aber mehr und mehr Menschen kämpfen darum das Problem zu bewältigen. Die studentische Organisation AETAS beschäftigt sich gerade mit Lösungsvorschlägen für Umweltprobleme – nicht nur in Archangelsk, sondern auch in der gesamten Region. Sie klären über Mülltrennung und Recycling auf, organisieren Wettbewerbe zu diesem Thema, und verleihen sogar Preise. Sie haben überall in der Stadt Müllbehälter mit eindeutiger Kennzeichnung für Trennung aufgestellt. Das zwingt die Menschen zum Nachdenken und Reflektieren ihres Müllverhaltens.

Es gibt auch Annahmestellen für recycelte Materialien in Archangelsk: Batterien, Autobatterien, Fe- und NE-Metalle, Kleidung, gefährliche Abfälle (quecksilberhaltige Geräte, Energiesparlampen).

Das ist nur der Anfang, aber viele Menschen beginnen sich schon in den Prozess integrieren. Ich denke, dass die Entwicklung und Lösung für das Problem der Umweltverschmutzung in Russland nur durch den Willen und die Organisation der Bevölkerung gelöst werden kann.

 

Sofya Maykhelbek, Alina Paltschikowa

Тема экологии набирает обороты, и все больше и больше людей начинают задумываться о состоянии нашей планеты. Мы опросили людей на улицах Архангельска о том, что они думают о сложившейся экологической ситуации, грудах мусора, заполоняющий город.

Мы идем по главной улице Архангельска, Троицкий проспект, мимо главного корпуса САФУ проходят две пожилые женщины, они наши первые респондентки. У нас не так много вопросов. Они очевидны и просты. Мы приближаемся к женщинам, привлекая их внимание. Мы начинаем с вопроса замечают ли они мусор на улицах Архангельска. Они быстро и без раздумий отвечают «да», добавляя, что раньше было чище и люди заботились о своем городе, собираясь на субботники. Затем мы спрашиваем про пути решения данной проблемы. Женщины отвечают, что надо прививать культуру с детства, воспитывая новое поколение с уважением к природе. Также женщины заостряют внимание на том, что местное руководство, занимающееся проблемами экологии города, безответственно подходит к организации уборки.

Мы продолжаем идти мимо корпусов САФУ. Мы видим женщину, гуляющую с близнецами. Мы подходим и начинаем расспрашивать, замечает ли она, насколько грязны наши улицы. Ответ женщины положителен. Она приводит в пример соседний город, Новодвинск, и говорит, что там чище, так как дворники более ответственно подходят к уборке города. Далее мы спрашиваем, считает ли она улицы с грудой мусора проблемой. Без тени сомнения женщина соглашается и поясняет, что мусор разлетается именно по причине того, что мусорные баки не вывозятся регулярно.

Мы проходим мимо остановки у морского речного вокзала и видим мужчину, подметающего улицу. Мы подходим к нему и задаем те же вопросы. Мужчина довольно спокойно отвечает нам, что загрязненные улицы выглядят некрасиво. Он предлагает пути решения данной проблемы искать в штрафах: человек, отказывающийся от приборки назначенной ему территории, должен понести материальные убытки.

Мы сворачиваем на Чумбаровку, самую известную улицу Архангельска, и видим людей, фотографирующихся у памятника. Мы замечаем пару средних лет и начинаем их опрашивать. Мужчина отходит в сторону, не желая коммуницировать с нами. Женщина в свою очередь соглашается ответить на наши вопросы. В ходе разговора выясняется, что она из Северодвинска и, по ее наблюдениям, ее город гораздо чище, чем Архангельск, особенно отмечая окраины. После вопроса, считает ли она это проблемой, следует ответ, что это довольно некрасиво. Решением проблемы она видит в прикладывании больших усилий для создания регулярных групп людей по уборке города.

Мы решаем вернуться на Троицкий проспект для опроса последней группы людей. Последними нашими респондентками стали четыре девушки. Они также замечают много отходов на наших дорогах и находят это глобальной проблемой. По их мнению, человек должен начать в первую очередь с себя, и, таким образом, если каждый начнет заботиться об экологии, проблема станет меньше. Также девушки отметили, что город нуждается в большем количестве урн на улицах, чтобы при прогулке люди могли без труда избавиться от мусора. Как и предыдущие респонденты, девушки упомянули о необходимости создания более организованной вывозки мусора.

Таким образом, выход из плохой экологической ситуации жители Архангельска видят в слаженной работе служб и добросовестному и ответственному отношения жителей к своему городу

 

Famke Geißler

& nun?

Was tun?
Verbrennen? Eingraben? Recyceln? Trennen? Aber wie und wer?

In Russland werden 90% des Muells auf Deponien gesammelt. Es erfolgt die Trennung nach Belastungsgrad, schwer belastet, belastet, wenig belastet, unbelastet, .. In Russland gibt es 53 Muelldeponien, aber eigentlich hat jede Stadt ihre eigene. 48.000 Hektar des Landes sind mit illegalen Muellhalden bedeckt.

In Russland werden 5% des Muells recyclet. Dafuer gibt es 143 Fabriken, in denen ausschliesslich Glasflaschen und Dosen aufbereitet werden. Das hat profitorientierte Gruende.

In Russland werden 2% des Muells verbrannt. Der Muell erfaehrt keine vorherige Trennung. Es gibt 10 legale Muellverbrennungsanlagen.

Problem geloest!? Jetzt ist der Muell ja weg.. ABER nein! Der Muell ist immer noch da, nur an anderen Orten als in der Stadt.

Also wo ist der Muell genau?

Auf Deponien.
und die sind gar nicht weit von den Staedten entfernt, manchmal sogar in der Stadt.
Der Muell wird in der Stadt gesammelt und zu den Deponien gekarrt. Dort wird er sortiert und gepresst und in Erdvertiefungen gelegt. Wie genau der Boden unter dem Muell aussieht ist ganz unterschiedlich. Die Auflagen sind nur maessig vorhanden und die Einhaltung ist nur maessig verbreitet. So ist es nicht ungewoehnlich, dass Anlagen in Betrieb genommen werden bevor sie eine Betriebsgenehmigung haben oder gar fertiggestellt sind. Auffanganlagen fuer Sickerwasser, Kuehlwasser gibt es nicht. Das genutzte Wasser wird ins Grundwasser gespuelt oder in den naechsten Fluss geleitet. Schliesslich gibt es fuer die Trinkwasserentnahme Klaeranlagen mit aufwendigen Filtersystemen.

In Muellverbrennungsanlagen,
und auch die sind nicht weit von der Stadt entfernt.
Der Muell wird in einem Ofen verheizt und setzt ueber 500 verschiedene toxische Stoffe frei, die zusammen mit CO2 in die Atmosphaere gelangen. Pro Jahr verbrennt eine Anlage an die 100 Tonnen Muell. Als Nebenwirkung des Prozesses entstehen giftige Schlacke und Asche, die 2/3 des Ursprunggewichts ausmachen und nun auf Deponien gelagert werden.
Die Bewohner der Stadt bekommen die Existenz der MVA stark zu spueren. Zum Teil ist es notwendig Ausgangssperren zu verhaengen, damit die gesundheitlichen Konsequenzen gedaemmt werden.

In neuen Produkten,
aber nur in wenigen. Glasflaschen und Dosen. Der ausgepraegte Lobbyismus macht es schwer diese Methode weiter durchzusetzen.
Ein Pfandsystem ist vorhanden, aber kaum bis gar nicht genutzt, weil es fuer die Nutzer nicht rentabel ist. Zu hoher Aufwand fuer zu geringen Profit.
Glasflaschenpfand: 50 Kopeken
PET Flaschepfand: 10 Kopeken
Papier: 1 Rubel

Und in Arkhangelsk?

Regelmäßig, alle zwei Tage kommt die Müllabfuhr und sammelt den Müll aus den öffentlichen Mülleimern ein. Dieser wird dann nach городская свалка gebracht. Dort wird er nach Belastungsgrad sortiert, gepresst und gelagert. Jede Woche kommen zwischen 2000 und 3000Tonnen neuen Muells an.
Das Gebiet besteht seit 1961 und umfasst 30Hektar. Es ist in Stadtnaehe, gleich hinter dem Bahnhof gelegen. Die Wahl des Standorts wurde massgeblich  durch 2 Faktoren beeinflusst: Freiflaeche! Wohnraum weit entfernt! Doch inzwischen ist die Stadt nah an das Gebiet gewachsen.

Die Umweltauflagen sind uneinsichtig, jedoch ist bekannt, dass die Isolierung mit einer Schlammschicht erfolgt. Diese ist aber wasserdurchlaessig, denn in heissen Zeiten muss der Muell bewaessert werden um Brandgefahr vorzubeugen. Das Wasser wird anschliesssend ungefiltert in den nahegelegenen Fluss geleitet.

Die Nachbarstadt von Arkhangelsk Sewerodwinsk verbrennt ihren Muell in einer Fabrik. Hier ist bekannt, dass Anwohner sich ueber penetranten Geruch und Smog beklagen. Doch mit einer Aenderung der Situation kann in naechster Zeit nicht gerechnet werden –zu teuer!

& das ganz gefaehrliche Zeug?

Atommuell.
Damit machen Firmen hier ihr grosses Geld. Relativ seichte Umweltauflagen und grosse Nachfrage von Endlagerstaetten sind  ausschlaggebende Aspekte dafuer. Vor allem europaeische Staaten nutzen Russlands weite Flaechen gerne fuer ihere Zwecke. In Zahlen bedeutet das:

13% des franzoesischen Atommuells landen in Swersk/Sibirien (Verantwortlicher Konzern EDF)
27.000 Tonnen  Uran der deutsch-belgischen-niederlaendischen Firma URENCO
100,000 Tonnen Uranhexafluorid jaehrlich aus der EU
10x mehr Muell aus Deutschland als aus Frankreich in Russland à konkrete Zahlen? Fehlanzeige!!!!
(Aber in Deutschland werden laut Greenpeace jaehrlich 230 Tonnen Atommuell produziert)

In Russland erfolgt die Lagerung des Muells in Containern unter freiem Himmel. Wenn Uranhexafluorid mit Luft in Verbindung kommt, entsteht eine hochaetzende Flusssaure.

Russland verzeichnet die verseuchtesten Gebiete der Welt. Das verseuchteste ist Majak in Zentralrussland. Dort passierte 1957 der groesste Atomunfall. Eine Endlagerstaette explodierte mit 80 Tonnen Atommuell. Dadurch sind mindestens 15.000qm Wald- und Ackerflaeche kontaminiert. Auch der Karaschai-See ist hochgradig verseucht. Derzeit misst er eine halb so intensive Strahlung wie Tschernobyl.

& wie sieht es in Deutschland aus?

Es werden pro Jahr 340 Mio. Tonnen Muell produziert. Das sind pro Person, pro Jahr 460kg.

Seit 1991 gibt es die Verpackungsordnung, die Muelltrennung regelt. Diese ist inzwischen weit verbreitet und von der Bevoelkerung akzeptiert.

Auch 3 Varianten: Deponien, Muellverbrennungsanlagen, Recycling.

Deponien: 1972 wurde die Muellentsorgung neu verabschiedet. Seit dem sind sogenannten “wilden Deponien” verboten. Das waren die Muellhalden eines jeden Dorfes, einer jeden Stadt. Sie wiesen ungenuegende Vorsichtsmassnahmen auf, um das Grundwasser vor Eintraegen zu schuetzen. Doch auch staatlich geregelte fortangenutzte Flaechen wurden erst 2005 vollstaendig ausgestattet. Haeufig wird der Ort mit Plastikfolie ausgelegt, die den Boden von “Muellwasser” abschirmt und auffaengt.  Ausserdem erfolgt vor der Einleitung in natuerliche Gewaesser eine Wiederaufbearbeitung.
Der deutsche Staat sieht Deponien nicht so gerne und versucht diese so gedrueckt wie moeglich zu halten.

Muellverbrennungsanlagen: 35% des Muells werden verbrannt und die dabei entstehende Hitze und Energie wird fuer die Stromversorgung der Haushalte genutzt. Die entstehenden Restprodukte werden auf Deponien gelagert.

Recycling: 18% werden kompostiert und gelangen so zurueck ins Oekosystem. 47% des Muells werden recyclet.

Alles in Allem: erschreckende Zahlen, Fakten, Ereignisse, Undurchsichtigkeiten!!

Das sich Muell direkt auf unsere Umwelt und somit auch auf uns auswirkt ist allgemein bekannt, doch wird in vielerlei Hinsicht nicht genug unternommen. Das liegt an Vielerlei. Lobbyismus, Bequemlichkeit, Naivitaet, Informationsluecken,…

Doch sollte uns bewusst sein, dass wir letztendlich auch Leidtragende des Ganzen sind. Das merken wir schon jetzt und es wird sich in Zukunft verstaerken.

Warum lassen wir es soweit kommen?? Warum wehren wir uns nicht?? Warum verandern wir nichts?? Warum…? Warum..? Warum ist Profit so wichtig?

Profit, Profit, Profit, Profit, Profit, Das groesste Interesse des Menschen: Profit, Profit, Profit, Profit, Profit, Profit, Profit, Profit, Profit, Profit, Profit

Das geht raus an alle Menschen, den wir sind die Verlierer..

Das geht raus an alle Menschen, den wir sind die Zerstoerer..

Wir kennen keine Limits…

Wir sollten was veraendern ab heute fuer immer!!!

 

Famke Geißler

Abwasser, du dreckiges Stueck Leben

Wohin mit dir, du Teufel der Menschen?

 

Sauber, rein kannst du sein

Gefaellt dir aber unser Gebrauch nicht..

Wirst du stinking, eklig, giftig, haesslich

Willst dich raechen auf deinem Weg zurueck

 

Ja, du kommst zurueck!

Doch zuvor: Rohr sauber, Filter vor, Probe nehmen

Freunde und Feinde entfernen, vernichten, zerstoeren

Erst jetzt darfst du wiederkehren,

in dein natuerliches System

 

Andere behalten ihre Freunde,

Sagst du

Andere bleiben wie sie sind,

Sagst du

Andere sind nicht so kompliziert,

Sagst du

 

Doch schenken andere so viel Leben wie du?

Über Kristina Yanson

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