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1. Nov 2009

Es reicht schon zu weinen! Da kommt die Zeit zu handeln!

Verfasst von

[Text: Olja, übersetzt von Tania]

Unter solchem Motto fand am 16. Oktober 2009 das Treffen der russischen MediA=H-Seite statt. Lachend und Pizza verschlingend besprachen wir, wie die letzte Woche vergangen war und was wir jetzt tun können. Wir waren sehr froh uns wieder zu treffen – da es doch Freitag war. Viele von uns sollten ihr Studium nachholen, und jetzt vor dem Wochenende konnten sie endlich mal ruhig aufatmen. Natürlich fehlen uns unsere deutschen Freunde: nach der Ergebniszusammenfassung der geheimen Abstimmung vermissen 99,9 % der Gastfamilien euch schon 🙂

Sitzung in Pizzeria

Sitzung in Pizzeria (Foto: Ilja Dranizyn)

Vor mir auf dem Tisch liegt ein Blatt Papier, das in zwei Spalten geteilt ist. In der linken Spalte haben wir der Reihe nach alles geschrieben, was uns vom 3. bis zum 12. Oktober am besten gefallen hat, und in der rechten Spalte – das, was wir ändern würden. Das find ich toll, dass rechts so wenig geschrieben ist. Im Großen und Ganzen kann man dort solche banalen Sachen lesen, wie „Mangel an der Zeit“, „wenig Schlaf“, „ungewünschte Verabschiedung“. Jemand hatte auch Ansprüche wegen Organisation der Woche… Naja… Wir werden dies berücksichtigen.

Die linke Spalte freut mich riesig! Einige haben sogar mit der ganz kleinen Handschrift geschrieben, um für ALLES Positive in dieser Spalte den Platz zu finden, weil die Woche so interessant und ergebnisreich war, weil es so viele neue Bekanntschaften und so viele Unterhaltung gab. Die Film-Gruppe ist von den Dreharbeiten begeistert, Blogredakteure freuen sich darüber, dass der Blog gedeiht und gedeiht. Und noch was dazu: wir haben sehr lustig Zeit verbrachten, besonders Abende, und das ist Fakt. „Bravo!“

Das Hauptergebnis des heutigen Treffens ist das Gelöbnis der einigen von uns (ähm…  in der ersten Linie ist es meine Wenigkeit) Deutsch fleißig zu lernen. Juchhe! Ich hoffe, dass wir unseren Enthusiasmus nie verlieren werden, dass wir immer motiviert bleiben, unser Projekt weiter zu entwickeln, und natürlich, dass immer wieder neue kreative Ideen uns einfallen werden!

Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, wer aktiv am Projekt teilgenommen hatte: bei Organisatoren, Gastfamilien und selbstverständlich bei den Gästen. Das war wirklich eine der besten Wochen in meinem Leben (denke, nicht nur in meinem?). Wir freuen uns, dass die deutschen Teilnehmer/-innen in Halle gut angekommen sind und dass sie sich mit der Liebe an unser schneebedecktes Archangelsk erinnern! Die Hauptsache ist, wir sind alle zusammen, abgesehen davon, dass ihr in Deutschland seid, und wir – in Russland. Jemand hat hier, auf dem Blatt Papier in der linken Spalte geschrieben: „Wir sind eine Familie“.

Über Maria Wagner

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