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3. Jul 2012

Ein Interview im Radio Corax oder ein tolles Abenteuer der Podcast-Gruppe

Verfasst von

Autorin: Taja Burlakova

Unsere kleine Podcast-Gruppe – Marie, Daniel und ich, Taja –  wurde zu Radio Corax  eingeladen. Wir haben die tolle Möglichkeit bekommen, über MediA-H im Radio  zu eberichten. Die ganze Stadt Halle wird von unserem Projekt hören! Wir haben viel darüber nachgedacht, was wir sagen werden und haben sogar eine Rede geschrieben. Wir haben uns viel überlegt und geschrieben, was MediA-H ist, was für ein Projekt ist, welches Thema  die Teilnehmer in diesem Jahr besprechen und wie die Woche bis jetzt verläuft. Also, am 2. Juli, um 14 Uhr sind wir im Radio. Eine Moderatorin begrüßt uns und fragt mich,ob ich ein russisches Lied habe, um es im Radio zu senden. Natürlich habe ich ein russisches Lied mit, und nicht nur eins, sondern mehr als 500! Es ist so schwer, ein Lied auszuwählen, und endlich entscheide ich mich für das Lied von meiner Lieblingsgruppe „Korol i Schut“ („König und Narr“), das auf Russisch „Прыгну со скалы“  („Springe vom Felsen“) heißt. Dieses Lied war das beste Lied der russischen Rock-Musik von 2000 bis 2010. Der Sinn ist auch leicht zu verstehen – das ist ein trauriges Lied über unglückliche Liebe. Das alles erzähle ich stolz im Radio:) Daniel und Marie antworten schnell, lustig und ausführlich auf die Fragen über MediA-H und die diesjährige Woche, erzählen ein bisschen über die Geschichte von MediA-H, wieviele Teilnehmer es gibt und warum unsere Podcast-Gruppe sich gerade mit dem Schriftsteller Ernst Ottwalt beschäftigt. Ich antworte auch auf ein paar Fragen, mache ein paar grammatischen Fehler, denke: „Oh, Gott! Bin schon mit dem Studium fertig und Dolmetscherin geworden – und doch mache ich Fehler!“ Dann hören wir das Lied und die Moderatorin ist erstaunt: „Ist es ein trauriges Lied? Die Musik ist so lustig! Ist es genau dasselbe Lied?“ Ich lache und antwortete: „Ja!“. Und dachte: „Traurige Lider lustig singen – das ist ein Talent!“. Nach dem Lied berichten wir von den Veranstaltungen, die im Rahmen dieser Woche noch stattfinden werden und laden alle Zuhörer ein. Das Interview dauert etwa eine halbe Stunde. Dann verabschieden wir uns von der Moderatorin und voll von Emotionen – „Oh! Ich habe zu viel gesprochen!“, „Und ich habe Fehler gemacht!“ – verlassen das Studio. Es war eine tolle Abenteuer für unsere Podcast-Gruppe und ich persönlich bin sehr stolz darauf, dass „Korol i Schut“ im deutschen Radio erklangen!:)

Über Christiane Seidel

  • Student/in
  • Ich studiere seit Herbst 2010 an der MLU IKEAS (Frankreich- und Russlandstudien) und Politikwissenschaft. Ich bin seit fast drei Jahren bei MediA=H und freue mich, nun wieder in Archangelsk zu sein.

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